Geschichte & Persönlichkeiten: Stadt Schelklingen

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Schelklingen mit Schlossturm
Urspringtopf
Waltherbrunnen und Bücherei
Schelklingen mit Schlossturm
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Geschichte

Blättert man in der Geschichte nach, so stellt man Erstaunliches fest: das kleine Albdorf machte schon früh von sich reden. Aus dem Jahr 1090 liegt die erste urkundliche Erwähnung einer Adelsfamilie aus Justingen vor und von 1236 stammt die erste urkundliche Nennung des Dorfes. Die Reichsfreiherrschaft Justingen mit ihrem Sitz im Schloss zu Justingen war von Bedeutung. Über 600 Jahre lang konnte sich die Herrschaft selbstständig behaupten. 1751 erwarb Herzog Karl Eugen von Württemberg die Herrschaft Justingen. Seitdem gehörte die Herrschaft Justingen zum Herzogtum Württemberg. In Stuttgart war man so stolz auf die Justinger, dass man im Jahre 1785 das württembergische Wappen durch einen weißen Dornbalken auf blauem Grund ergänzte - dem Justinger Wappen. Vom ehemalig herrschaftlichen Schloß zu Justingen ist leider nur noch eine Ruine oberhalb von Hütten erhalten - es wurde 1834 vom Staat an Privatleute aus Hütten verkauft und daraufhin abgebrochen.

Persönlichkeiten

Berühmt ist Justingen wegen seiner bedeutenden geschichtlichen Persönlichkeiten.

Anselm von Justingen

Anselm von Justingen spielte eine wichtige Rolle am Hofe Kaiser Friedrichs II. (1194 bis 1250). Im Jahre 1212 schickten die deutschen Fürsten Anselm von Justingen und Heinrich von Neuffen nach Italien, um dem damals jungen Hohenstaufer zur Rückkehr nach Deutschland zu bewegen. 1215 wurde Friedrich II. in Aachen zum deutschen König gekrönt; 1220 erfolgte die Kaiserkrönung. Über all die Jahre vergaß er die treuen Dienste des Justingers nicht und betraute ihn mit wichtigen Reichsangelegenheiten. Ab 1215 taucht Anselm als Hofmarschall in Urkunden zu Ulm, Eger, Konstanz, Würzburg, u.a. auf. Als 1227 Kaiser Friedrich II. zum Kreuzzug nach Palästina rüstete, begleitete ihn auch Anselm von Justingen. Er schiffte sich jedoch nicht in Richtung heiliges Land ein, sondern blieb in Italien als Verwalter und Beschützer der Besitztümer seines Herren. 1234 verhandelte Anselm als königlicher Bevollmächtigter mit den Lombarden und erzielte einen 10-jährigen Friedensvertrag. Danach verliert ihn die Geschichte aus den Augen. In seiner Familie blieb das Andenken an ihn lange erhalten: seine Nachkommen auf Schloss Justingen führten in ununterbrochener Reihenfolge den Namen Anselm.

Johannes Vergenhans

Johannes Vergenhans, genannt Naukler (um 1426 geboren bis 1510). Der Lehrer des Grafen Eberhard war der erste Rektor der 1477 gegründeten Uni Tübingen und später sogar ihr Kanzler. Bekannt wurde er durch seine Weltchronik. Sein Bruder Ludwig Vergenhans (1450 bis 1512) machte am württembergischen Hof Karriere und wurde Kanzler der württembergischen Regierung.

Johannes Stöffler

Johannes Stöffler (1452 bis 1531) war Mathematiker, Astronom, Astrologe und Mechanikus. Er studierte an der neu gegründeten Universität in Ingolstadt die "freien Künste". Dies waren die klassischen Sprachen, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie. Sein eigentliches Studienfach - Theologie - erwähnt er dabei nicht. 1478 wurde er Pfarrer an der finanziell gut ausgestatteten Pfarrei Justingen. Dies ermöglichte ihm die Fortsetzung seiner wissenschaftlichen Studien. Vermutlich galt der Besuch des Kaiser Maximilians am 16. Februar 1507 nicht den Herren von Stöffeln in Justingen, sondern vielmehr dem Dorfpfarrer Stöffler. Bekannt war er in ganz Europa für seine astrologischen Vorhersagen und dies dürfte auch der Grund für den hohen Besuch gewesen sein. Stöfflers Reputation wuchs durch sein Schaffen in Justingen. So fußt der heute gültige gregorianische Kalender auf seinen Berechnungen. Im Germanischen Museum in Nürnberg ist sein bedeutendstes Werk ausgestellt: der Himmelsglobus. So war es nicht verwunderlich, dass ihn der Ruf einer Lehrtätigkeit ereilte. Auf Drängen von Herzog Ulrich von Württemberg verließ Stöffler 1511 Justingen und wurde Lehrer an der Universität in Tübingen. Sein berühmtester Schüler war Philipp Melanchthon, der wegen Stöffler von Heidelberg nach Tübingen wechselte. 1522 wurde er zum Rektor der Universität Tübingen gewählt. Er starb an Folgen der Pest in 1531 in Blaubeuren.