Venus vom Hohle Fels

Christliche Kultur

Seit seiner erstmaligen Erwähnung um das Jahr 1100 ist Hausen eine katholische Gemeinde. Erst in neuerer Zeit haben sich auch einige Evangelische im Ort niedergelassen.
Die einzige Kirche im Ort ist St. Georg. Sie wurde erstmals 1260 urkundlich erwähnt und ist im Kern spätgotisch. Auf der Südseite wurde ein Turm im romanischen Stil gebaut. Die Kirche wurde im Jahr 1904 stark verändert. Der Turm wurde 1958 umgebaut und besteht in seiner heutigen Form seit 1985. Das Kirchenschiff wurde im Jahr 1988 grundlegend renoviert. Die dabei freigelegten Fundamente lassen auf eine Erbauungszeit im 8./9. Jahrhundert schließen. Bei den Ausgrabungen, die im Rahmen der Renovierung durchgeführt wurden, konnten u.a. auch die Gebeine von Toten aufgefunden werden, die unter der Kirche beerdigt worden waren.

Die Innenausstattung der Kirche ist von vorzüglicher Qualität. So besitzt die Kirche eine Holzskulptur, Maria mit Kind, von Gregor Erhart oder aus dessen Werkstatt, die zwischen 1495 und 1500 entstanden ist.

Das in Form einer Turm-Monstranz gestaltete Kreuz-Reliquiar entstand um 1400 und gehört zu den besten spätgotischen Goldschmiedearbeiten des Kreises. Es stammt ebenso aus dem Kloster Urspring, wie andere wertvolle Stücke, die noch heute erhalten sind.

Südlich vom Ort an der Landesstraße 240 befindet sich ein Sühnekreuz in Form eines Steinkreuzes. Dieses Steinkreuz betreffend, findet sich im Staatsarchiv Stuttgart unter den Akten des Klosters Urspring ein Vertragsbrief vom 14. Januar 1574 "von wegen des Totschlags von Hausen". 
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Homepage des Heimatvereins.

Der örtliche Friedhof wurde im Jahr 1849 angelegt. Die Leichenhalle wurde 1967 erbaut und zuletzt im Jahr 2003 renoviert. Der Vorplatz wurde im selben Jahr neu gestaltet. Im Jahr 2004 wurde ein Urnengrabfeld angelegt.

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