Venus vom Hohle Fels

Die Geschichte von Hütten

Die ersten Überlieferungen:
Die ältesten Zeugen von Hütten sind Funde aus der älteren Steinzeit. Diese Funde wurden in und vor dem „Hohle Fels" gemacht. Der Hohle Fels liegt nahe bei Hütten etwa 10 m über der Schmiech auf der rechten Talseite. Da die Höhle im Hohlen Fels nicht sehr groß ist, wird angenommen, dass sie nur zeitweise bewohnt war. Wahrscheinlich hat sie Nomaden als Wohnung gedient. Die wandernden Hirten haben wohl ihre Herden auf den üppigen Wiesen des Schmiechtals und an den Berghängen weiden lassen. Der Name Hütten, erscheint aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Die Geschichte des Dorfes ist eng verbunden, mit der Herrschaft und Burg Justingen. Unter den Freiherren von Justingen, gehörte der Weiler Studach zur Herrschaft Justingen vom 11. bis zum 14. Jahrhundert. Im Jahre 1216 wurde der Weiler Studach zum ersten mal erwähnt. Er bestand aus einer Mühle einem herrschaftlichen Amtshaus, einem Jägerhaus und Badhaus. Unter den Herren von Bubenhofen erscheint im Jahre 1494 zum ersten mal der Name Hütten.

Die Sage erzählt folgendes: Alle Gemeinden der Herrschaft Justingen weideten ihre Herden auf den saftigen Wiesen des Schmiechtals. Die schönsten Wiesen gehörten aber der Herrschaft. Ihre Herden weideten darauf und blieben auch nachts da. Die Wohnungen der Hirten waren in Studach. Sie hatten keine richtigen Häuser, sondern sie lebten in "Hütten". Aus diesen Hütten ist der Name für das Dorf Hütten entstanden.
Das Dorf Hütten zählte im Jahr 1497 215 Einwohner. Die Meisten waren Handwerker, die oft im Dienste der Herrschaft standen und sehr arm waren.

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